Allgemein Künstliche Intelligenz

Künstliche Intelligenz: This Person does not exist

Ein Vorschlag: Klicken Sie auf diesen Link. Sehen Sie sich das Gesicht an! Dann drücken Sie F5 bzw. klicken in Ihrem Browser auf „Aktualisieren“. Betrachten Sie auch dieses neue Gesicht ganz genau!

Wiederholen Sie das Procedere 5-6 Mal. Fällt Ihnen an den unterschiedlichen Gesichtern etwas auf? Eine Gemeinsamkeit?

Auf den ersten Blick wirken die Gesichter alle verschieden. Oder? Doch es gibt eine Gemeinsamkeit: Sie existieren alle nicht real. – Sie wurden alle durch künstliche Intelligenz generiert.

Alles an den Gesichtern ist „künstlich“: die Augen, Ohren, die Haare, auch der gesamte Hintergrund – Nichts davon ist real.

Geniale Möglichkeiten für das Marketing

Das Experiment zeigt, welche unglaublichen Fortschritte das maschinelle Lernen bzw. die AI (artificial intelligence) macht. Das erscheint hier vielleicht nur interessant und unterhaltsam; doch man braucht wohl wenig Vorstellungsvermögen, um sich auszumalen, welche tollen neuen Möglichkeiten sich dadurch für das Marketing bieten (und natürlich auch, welche Missbrauchs-Potenziale sich hier auftun).

Auch in anderen Bereichen macht künstliche Intelligenz rasante Fortschritte. Mein persönliches Lieblingsbeispiel ist DeepL: Früher waren die Ergebnisse von maschinellen Übersetzungen mehr unterhaltsam als brauchbar, doch inzwischen sind die Resultate so gut geworden, dass man kaum mehr einen Menschen dafür braucht.

Übrigens, wenn Sie sehr aufmerksam sind, können Sie sehen, wie der Algorithmus von thispersondoesnotexist.com arbeitet: Wenn Sie über F5 ein neues Bild generieren lassen, sehen Sie, dass zuerst nur ein grobes Gesicht generiert wird und dann erst die Feinheiten (wie Hauttöne) „darübergelegt“ werden.

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