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Google Tag Manager: Die Wunderwaffe im Online Marketing

Miha Hartman, Geschäftsführer der Digital Agentur SirPauls, fasst für das Online-Marketing seine Meinung zu dem Google Tag Manager zusammen:

Der Google Tag Manager ist ein JavaScript-Schnipsel, das die Verwaltung von Marketing Tracking Pixeln, wie z.B. Google Analytics oder dem Facebook Pixel, erleichtern soll. Meiner Meinung nach ist der Tag Manager immer noch einer der unterschätztesten und gleichzeitig wertvollsten Tools aus dem Google Universum.

Online-Marketing Update

23. November 2020, Wien

Vorteile des Google Tag Managers:

Warum? Er erleichtert uns Online Marketern einfach so viele Aufgaben. Einmal eingebaut (bei WordPress z.B. mit zwei Klicks mittels eines Plugins), ermöglicht er die Einstellung so vieler Features, die ansonsten alle einen Eingriff in den Quellcode einer Website voraussetzen würden. Auch in Zeiten einer relativ strengen DSGVO ermöglicht der Tag Manager eine gesetzeskonforme Umsetzung dieser. Lehnt ein User z. B. die Verwendung von Marketing Tracking Pixeln ab (und laut DSGVO muss der User eine freie Wahl haben), so können durchs Löschen der ID im Tag Manager-Script alle Cookies ganz einfach blockiert werden.

Die wertvollsten Features des Google Tag Managers betreffen meiner Meinung nach allerdings das Ereignis- bzw. Event-Tracking. Mit dieser Art des Trackings kann jeglicher Klick auf der Website (Absenden einer Anfrage, Klick auf eine Telefonnummer, PDF Download, Klick auf einen bestimmten Button, etc.) nachverfolgt werden.

Mit wenigen Schritten zum erfolgreichen Tracking

Dafür muss im Tag Manager selber “nur” ein neuer Tag angelegt werden. Für Google Analytics zum Beispiel gibt es bereits einen vordefinierten Tag-Typen. Für den Facebook Pixel wählt man ganz einfach einen benutzerdefinierten HTML-Tag aus und kopiert den entsprechenden Tag, den man vorher im Business Manager definiert hat (Kauf, Lead, Kaufvorgang gestartet, in den Einkaufswagen legen, etc.) 1:1 in das freie HTML Feld. Zu guter Letzt muss noch definiert werden, wo der Tag ausgespielt wird (auf der Dankesseite oder nachdem z.B. der User auf einen bestimmten Button geklickt hat). Hierzu gibt es unterschiedliche Möglichkeiten. Eine der am häufigsten verwendeten Formen ist sicher der klick-basierte Trigger.

Hier werden das Ereignis bzw. Event bei einem Klick ausgelöst. Sehr viele anklickbare Elemente auf der Website haben eine CSS Klasse, die sich “Click Class” nennt (eig. ein HTML Element). Mit Hilfe dieser Click Class kann dann der Trigger genau definiert werden. Eventuell klingt der ganze Prozess für manch einen etwas kompliziert. Ich kann Ihnen jedoch versichern, dass das Ganze nach ein paar Mal wie am Schnürchen funktioniert und Ihnen eine Menge (und ich meine wirklich eine Menge!) Programmierarbeit erspart.

Wir bei SirPauls verwenden den Google Tag Manager schon seit vielen Jahren und sind sehr zufrieden mit den Funktionen, die Google hier eingebaut hat.

Miha Hartman; Co-Founder & CEO von SirPauls