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7 Prinzipien für erfolgreiches Influencer Marketing

Influencer Marketing ist seit Jahren fixer Bestandteil jedes Marketingplans. Die Zusammenarbeit mit Influencern, Bloggern und Content Creators kann dabei auf Marketingziele in Reichweite, Aufmerksamkeit oder Conversion einzahlen.

Entscheidend ist dabei die richtige Recherche, Planung, Konzeption und Business-Partnerschaft mit den Influencern. Sieben über viele Jahre erprobte Prinzipien machen dabei den Unterschied, ob die Zusammenarbeit mit Influencern in die Höhe schnalzt oder in die Untiefen versinkt.

1. Prinzip: Storytelling

Was gutes Influencer Marketing unterscheidet, ist dass diese Kampagnen Geschichten erzählen und für die jeweiligen Communities Unterhaltung bieten. Storytelling ist so alt wie die Werbebranche selbst und auch in dieser Disziplin nicht nur ein Buzzword. Es gehört zur Aufgabe des Auftraggebers, einen geschichtlichen Rahmen zur Kampagne vorzugeben, der Freiheit in der Umsetzung des Content Creators zulässt. So entstehen gerade bei Kampagnen, die verschiedene Influencer umfassen, die unterschiedlichsten kreativen Geschichten, die alles andere als langweilige Werbung sind.

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2. Prinzip: Authentizität

Authentizität merkt man besonders, wenn sie fehlt. Gerade bei Influencer Marketing müssen Influencer, Produkt und Brand Story gut zusammenpassen, um authentisch zu wirken. Ist das nicht der Fall, kann die Kampagne rasch „zur peinlichsten Instagram-Kampagne“ erklärt werden.

3. Prinzip: Community-orientiert

Die Community ist die wichtigste Währung von Influencern, sie kaufen die Produkte für die geworben wird. Die Zielgruppe eines männlichen Anfang 20-Influencers kann zum Teil auch mehrheitlich weiblich sein oder geografisch auch gänzlich wo anders angesiedelt sein, als der Aufenthaltsort des Influencers. Daher ist die Zusammensetzung der Community ein wesentlicher Parameter bei der Auswahl von Influencern.

4. Prinzip: Co-Creation

Influencer kennen ihre Community am besten und wissen welche Inhalte gelikt und angenommen werden. Daher sollen Inhalten von langfristigen Kampagnen immer gemeinsam zwischen Auftraggeber und Influencer konzipiert werden, um Mehrwert wie Unterhaltung oder Information zu schaffen.

5. Prinzip: Echte Erlebnisse schaffen

Guter Influencer-Content verbindet Digitales mit der Welt draußen – sei es Events, Brand Experiences, Meet & Greet (natürlich alles COVID-19-konform). Diese Erlebnisse schaffen emotionale Ankerpunkte, die die Marke oder das Unternehmen vom Mitbewerb unterscheiden kann.

6. Prinzip: Transparenz

Werbung muss gekennzeichnet werden. Abgesehen von der rechtlichen Komponente, verlangt die Online-Community dies von ihren Influencern. Nicht gekennzeichnete Influencer-Werbung wird zurecht als Täuschung wahrgenommen, die Marke und Influencer zugleich einen Shitstorm ernten lässt. Es ist auch ein Zeichen der Professionalität des Auftraggebers klare Vorgaben in der Kennzeichnung zu geben.

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7. Prinzip: Markenbotschafter

Langfristig vor kurzfristig gilt auch bei Influencer Marketing. Langfristige Kooperationen mit Influencern machen diesen zu Markenbotschaftern und erhöhen sowohl die Glaubwürdigkeit sowie den Return on Invest.

Die Autorin: Doris Christina Steiner ist Managing Director Digital bei Ketchum Publico. Als Digitalexpertin mit mehr als 11 Jahren Erfahrung unterstützt sie Unternehmen, Institutionen und Marken bei der Kommunikation von komplexen Themen auf digitalen Kanälen und Steuerung von internationalen Kampagnen. In den vergangenen Jahren hat sie etliche nationale und internationale Awards gewonnen, die zeigen, dass sie Kreativität mit messbaren Ergebnissen verknüpft. Sie teilt ihr Wissen mit Gleichgesinnten, Studierenden und Mentees unter anderem als externe Lektorin an der Fachhochschule Kufstein und diversen Universitäten. Sie ist Board Member im Creativ Club Austria.